Knights of Pain

Public => Offtopic (Public) => Thema gestartet von: FiLL am Montag, 28. August 2017, 16:51:26

Titel: Bryan Lunduke: Warum Google zerschlagen werden muss.
Beitrag von: FiLL am Montag, 28. August 2017, 16:51:26
Der hat vielleicht nicht ganz unrecht...

https://www.youtube.com/watch?v=KwzJlvx4ndk
Titel: Re: Bryan Lunduke: Warum Google zerschlagen werden muss.
Beitrag von: Buster am Freitag, 01. September 2017, 19:08:56
Ich kann viele seiner Punkte nachvollziehen. Auch wenn er da manchen Punkt künstlich herbei argumentiert (Monopol bei Betriebsystemen? Hallo Microsoft?), um ihn mit den anderen zu unnötigerweise zu verknüpfen (Was hat der Mailanbieter mit der Suchmaschine und mit dem Desktop/Mobile-OS meiner Wahl zu tun?), denke ich mir auf der anderen Seite: niemand zwingt die Leute Google-Dienste zu nutzen und für jeden gibt es Alternativen bis hin zum selber betreiben. Aber es stimmt, dass Alphabet/Google an sein ursprüngliches "Don't do evil" mal erinnert werden sollte.
Titel: Re: Bryan Lunduke: Warum Google zerschlagen werden muss.
Beitrag von: FiLL am Mittwoch, 06. September 2017, 19:08:01
Weiß jetzt nicht mehr wie er das formuliert hat, aber er hat bestimmt das Monopol bei den Mobile OSs gemeint.

Zu "niemand zwingt die Leute Google-Dienste zu nutzen": natürlich nicht, aber der durchschnittliche Nutzer kennt oft keine Alternativen und ist auch nicht bereit die Zeit zu investieren nach solchen zu suchen, geschweige denn die Arbeit auf sich zu nehmen, die ein Umzug von z.B. Email bedeuten kann (selbst wenn der Aufwand minimal ist).

Zum Thema Verknüpfung: wenn man mit seinem Browser bei Gmail, Youtube etc eingeloggt ist, dann muss man ja davon ausgehen dass auch jede Suchanfrage im selben Browser bei Google für diesen Account gespeichert wird. Viele Leute bleiben einfach immer eingeloggt. Wenn man dann noch den selben Account auf dem Handy nutzt, dann ist die Verknüpfung schon so weit dass Google fast alles weiß was man so treibt. Im Internet um im RL, da sich die beiden heute in unserer Gesellschaft schon kaum trennen lassen.

Sowas führt dazu, dass Google und die tausenden Partner, an die die Datensätze potentiell verkauft werden, mehr über Personen wissen als diese über sich selbst wissen (da wir nunmal schnell vergessen, im Gegensatz zu Festplatten).

Und das alles muss man immer unter dem Aspekt betrachten, dass es allen Firmen nur um eines geht: Geld. Das Potential für Evil ist zumindest groß.